Aktualisiert am: 06.04.2022

CMMS und Instandhaltungssoftware

Thema

CMMS | Instandhaltungssoftware

CMMS und Instandhaltungssoftware

CMMS Systeme helfen bei der Instandhaltungsplanung und Steuerung und nehmen in einer modernen Instandhaltungsorganisation eine wichtige Schlüsselfunktion ein.

CMMS und Instandhaltungssoftware – Anwendung

Ein computergestütztes Wartungsmanagementsystem (CMMS) ist eine Software, die Wartungsinformationen zentralisiert und Wartungsabläufe durch eine zielgerichtete Informationsbereitstellung vereinfacht. Es hilft bei der Optimierung der Nutzung und Verfügbarkeit von Produktionsressourcen wie Maschinen, Anlagen und sonstiger Infrastruktur.

Häufig werden die Begriffe CMMS und EAM (Enterprise Asset Management) einander gleichgestellt. Der wesentliche Unterschied liegt im Wesen der verwalteten Objekte bzw. Assets. Beim CMMS liegt der Fokus ganz klar auf einer Optimierung von Produktionsfaktoren, die kontinuierliche Aufwände in Form von Wartungsmaßnahmen erfordern. Der EAM Begriff ist weiter gefasst und kann auch sonstige Vermögensgegenstände mit einschließen.

CMMS und Instandhaltungssoftware Eigenschaften

Welche Produkteigenschaften und Funktionen von Instandhaltungssoftware / CMMS sind wichtig?
Funktionen zur Optimierung des Instandhaltungsprozesses
60%
Administration und Reporting
7%
Benutzeroberfläche und UX-Design
33%
Prädiktive und prognosebasierte Instandhaltungsstrategien
40%
Datensicherheit und Dokumentation
7%
Systemintegration und Schnittstellen
7%
Support und kundenindividuelle Anpassungen
33%
Wissensmanagement und Wissenstransfer
27%
Welche Produkteigenschaften und Funktionen von Instandhaltungssoftware / CMMS sind wichtig?
Sie können max. 3 Antwortmöglichkeiten auswählen.
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Shortlist CMMS & Instandhaltungssoftware

FAKOS CMMS

1 min
Tabellenbasiertes Wartungs- und Instandhaltungsmanagement

MOS

1 min
Wartungssoftware und Instandhaltungsorganisation

ADASMA

1 min
Field Service Management und Instandhaltungssoftware / CMMS

Main-Tool

1 min
Instandhaltungssoftware mit guter Anbindung an MS Dynamics

Was macht ein CMMS?

Ein CMMS (Computerized Maintenance Management System) ist ein Softwaresystem, das Wartungsdaten zentralisiert, Abläufe vereinfacht und wiederkehrende Aufgaben automatisiert, um die Produktivität zu steigern. Oft werden diese Softwarelösungen auch als Instandhaltungssoftware bezeichnet. Alle für die Instandhaltung relevanten Daten werden in einer zentralen Datenbank gespeichert. Sie enthält ein Datenmodell, in dem Informationen über die instand zu haltenden Anlagen sowie die erforderlichen Pläne und Arbeitsanweisungen gespeichert sind. Darüber hinaus werden mit Hilfe des Systems die notwendigen Materialien und sonstigen Ressourcen organisiert.

Auftragsbearbeitung im CMMS

Auftragsprozess CMMS

  1. Erfassung des Instandhaltungsbedarfs

    Der Instandhaltungsbedarf wird im CMMS durch die definierte Instandhaltungsstrategie ausgelöst (präventiv geplant, zustandsorientiert, reaktiv…).

  2. Auftragserfassung

    In der Instandhaltungssoftware wird entweder manuell oder automatisch ein Instandhaltungsauftrag erzeugt.

  3. Auftragsvorbereitung

    Bevor der Auftrag bearbeitet werden kann müssen Termine und Kapazitäten geplant sowie Arbeitsanweisungen und ggf. weitere Dokumente erzeugt werden. Gerade dieser Prozessschritt wird durch eine geeignete Software stark vereinfacht.

  4. Auftragsüberwachung

    Sind alle laufenden Instandhaltungsaufträge im Plan? Eine kontinuierliche Budget- und Terminüberwachung schafft Transparenz.

  5. Auftragsrückmeldung

    Vor allem bei mobiler Nutzung sollten die Reaktionszeiten und Synchronisierungsintervalle kurz sein.

  6. Analyse und Auswertung

    Datenauswertung und Analyse ist die Grundlage für eine Optimierung der Entscheidungsprozesse und eingesetzter Prognosmodelle.

Ein modernes CMMS-System unterstützt bei der Umsetzung der gewählten Instandhaltungsstrategie. Insbesondere dabei ihre Ziele mit geeigneten Maßnahmen auszugestalten und diese im laufenden Betrieb zu überwachen. Bei der Auswahl einer geeigneten Lösung sollte natürlich geprüft werden, ob diese die geplante Instandhaltungsstrategie auch abbilden kann.

Ein computergestütztes Instandhaltungsmanagementsystem kann die Mitarbeiter nicht ersetzen. Es kann jedoch die gegenwärtigen Techniken ergänzen und die Effizienz der Arbeitserledigung erhöhen. Eine CMMS-Software lässt sich in die aktuellen Instandhaltungspraktiken und -verfahren integrieren, sodass die Benutzer die Funktionalität an die eigenen Anforderungen anpassen können. Die Software für das computergestützte Instandhaltungsmanagement unterstützt die Teams bei der Verwaltung des Tagesgeschäfts. Sie unterstützt die Teams auch bei der Einführung einer neuen Instandhaltungsstrategie oder Wartungslösung, wie zum Beispiel der Zustandsüberwachung.

Die CMMS-Software ermöglicht es Benutzern vorbeugende Wartung basierend auf Zeitintervallen oder dem tatsächlichen Zustand der Anlage durch automatisierte Auswertung von Grenz- oder Schwellenwerten zu planen. Das Ziel ist eine vollständige Lebenszyklusdokumentation, einschließlich Wartungsanweisungen, Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften, Garantierichtlinien, Wartungshistorie und damit verbundener Kosten.

Vor allem unterstützt ein CMMS das Management bei der Planung, Terminierung und Berichterstattung über abgeschlossene Arbeiten. Es ermöglicht die Erstellung von Prognosen und Berichten über Fertigstellungen, Einhaltung von Vorschriften, Audits und andere Instandhaltungs-KPIs.

Präventive Instandhaltung

  • Vorausbestimmende Instandhaltung
  • Geplante Instandhaltung
  • Zustandsorientierte Instandhaltung
  • Geplant oder kontinuierlich
  • Voraussagende Instandhaltung

Korrektive Instandhaltung

  • Aufgeschobene korrektive Instandhaltung
  • Sofortige korrektive Instandhaltung

Die Instandhaltungssoftware (CMMS) muss die gewählte Instandhaltungsstrategie unterstützen.

Mit der Weiterentwicklung der Sensortechnologie können auch neue, zukunftsweisende Instandhaltungsstrategien implementiert werden. Damit steigen auch die Anforderungen an die eingesetzte Instandhaltungssoftware. Sollen Abweichungen vom Soll-Zustand frühzeitig aufgedeckt werden ist kontinuierlicher Abgleich von Schwingungs- und Temperaturdaten erforderlich.

Auswahl eines CMMS und Instandhaltungssoftware mit HIldfe der P-F-Kurve
CMMS und Instandhaltungssoftware in Abhängigkeit des Anlagenzustands

P1 : Fehler können mit Hilfe von Vibrationsüberwachung aufgedeckt werden

P2: Fehler können mit Hilfe von Temperaturüberwachung aufgedeckt werden

Aufgaben eines CMMS und von Instandhaltungssoftware

CMMS Aufgaben in der Instandhaltungsplanung

  • Überwachung der Terminstruktur und Zeiterfassung von Störungsdauer, Wiederherstellung und Nutzung
  • Maßnahmen Planung in Abhängigkeit vom Einsatzfall
  • Budgetplanung und Detaillierung der Kostenkomponenten
  • Risikoanalyse
  • Erstellung von Planungsvorgaben, wie OEE, Ausfallquote, MTBF

CMMS Aufgaben Instandhaltungssteuerung

  • Organisation der Abläufe und Erstellung von Netzplänen
  • Zuweisung von Verantwortlichkeiten
  • Definition von Ablaufroutinen und Korrekturmaßnahmen
  • Operative Leistungsüberwachung (Budget, Kapazitäten, Termine)
  • Dokumentation von Schwachstellen und Fehlerbehebung
  • Begleitdokumente für die Durchführung von Instandhaltungsmaßnahmen

CMMS Aufgaben Instandhaltungsdokumentation

  • Betriebsparameter des Sollzustandes
  • Auswertung von Zielabweichungen
  • Verbesserungspotenziale

Vorteile und Potenziale beim Einsatz eines CMMS und von Instandhaltungssoftware

Die Einführung und Nutzung von computergestützter Instandhaltungssoftware bietet mehrere Vorteile und Potenziale in Bezug auf Effizienz und Lebensdauer. Insgesamt ermöglicht es den Teams ihre Instandhaltungsverfahren und -abläufe mit den Zielen anderer Abteilungen und des Unternehmens abzustimmen. Wenn es ein System gibt, das den abteilungsübergreifenden Datenaustausch erleichtert, wird die Arbeit für alle ein wenig einfacher.

HSE Management

Ein CMMS-System kann Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltbelange in Übereinstimmung mit globalen, nationalen, staatlichen oder kommunalen Anforderungen berücksichtigen. Wenn Anlagen angemessen und rechtzeitig gewartet werden, sinkt die Wahrscheinlichkeit von Schadenereignissen und Störfällen. Geeignete Berichte über Ereignisse, Defekte, Korrekturmaßnahmen und das Management von Prozessänderungen helfen auch dabei die HSE Prozesse zu verbessern.

Höhere Transparenz bei Arbeitsabläufen und Arbeitsauftragsmanagement

Software für Arbeitsaufträge ermöglicht es Teams Aktivitäten über Dashboards und Berichte zu visualisieren, was allen Mitarbeitern hilft den aktuellen Zustand zu beurteilen und die Erledigungsrate von Arbeitsaufträgen zu verbessern. Wartungsteams können sofort feststellen, wo sich eine Anlage befindet, welche Komponenten benötigt werden und wer welche Arbeiten wann durchführen sollte.

Höhere Flexibilität

Gerade Mitarbeiterressourcen können durch den Einsatz eines CMMS besser gesteuert und flexibler eingesetzt werden.

Verringerung der Häufigkeit und Dauer von Ausfallzeiten

Ein plötzlicher Ausfall einer wichtigen Produktionsressource ist die größte Angst eines jeden Instandhaltungsleiters. Die einzige Möglichkeit dem entgegenzuwirken, ist eine proaktive Instandhaltung der Anlagen und Maschinen. Da Ausfallzeiten für ein Unternehmen sehr kostspielig sein können, kann dies allein schon Grund genug sein, in eine moderne CMMS-Software zu investieren.

Die Instandhaltungssoftware sollte deshalb den OEE korrekt abbilden können. Der OEE misst die Effektivität eines technischen Systems und bewertet sowohl die Verfügbarkeit, als auch die Leistungseffizienz und die Qualität.

Allgemeine Produktivitätssteigerungen

Wie bereits erwähnt, ermöglicht die Software den Technikern in kürzerer Zeit mehr zu erreichen. Dies gilt insbesondere für CMMS-Systeme, die eine mobile App enthalten. Wartungsteams sind besser koordiniert und benötigen weniger Zeit, um ein Problem zu identifizieren, die Reparatur durchzuführen und ihre Arbeit zu registrieren, wenn sie Zugang zu mobiler Wartungssoftware und einem soliden Wartungsplan haben. Denn das System verbessert die Kommunikation, automatisiert die Datenerfassung, bietet schnellen Zugriff auf die Wartungshistorie und ermöglicht die Erstellung von Wartungschecklisten und deren Verknüpfung mit Arbeitsaufträgen.

Viele Vorgänge können durch den Wechsel zu einem CMMS-System automatisiert werden. Die Automatisierung spart Zeit, verringert menschliche Fehler und steigert die Produktivität.

Transparenz über die gesamte Lebensdauer von Anlagen

Von der Planung und Konstruktion vor der Installation bis hin zur Stilllegung können Teams mit CMMS-Software den Zustand und die Lebensdauer von Anlagen verfolgen und verwalten. Wenn das Unternehmen weiß, in welchem Zustand sich die Anlagen befinden, können die Aufgaben besser geplant, terminiert und letztendlich auch durchgeführt werden.

Treiber für prädiktive Instandhaltung

Die Software unterstützt die Teams beim Übergang von der reaktiven zur präventiven und vorausschauenden Wartung und schließlich zu einem präskriptiven Wartungsplan. Wartungsteams erhalten durch die Kombination von Daten aus Sensoren, Nutzungsstatistiken und anderen Quellen einen Einblick in den Anlagenzustand. Das Programm kann dann KI-gestützte Analysen darüber durchführen, welche Maßnahmen zu welchem Zeitpunkt zu ergreifen sind.

Höhere Kosteneffizienz durch insgesamt geringere Instandhaltungskosten

Viele Unternehmen entscheiden sich für den Einsatz des Systems, um die Instandhaltungskosten zu senken und ihr Geschäftsergebnis auf verschiedene Weise zu verbessern. Beispiele hierfür sind die Verbesserung der Wartungsproduktivität, die Verringerung unerwarteter Ausfälle und die reaktive Wartung. Darüber hinaus werden sowohl unvorhergesehene als auch geplante Ausfallzeiten reduziert, und das Unternehmen spart Geld beim Personal, indem es Überstunden abbaut und die Produktivität verbessert. Wartungsarbeiten sind eng miteinander verknüpft. Unzulänglichkeiten in einer Phase des Wartungsprozesses wirken sich auf den gesamten Wartungsprozess aus. Daher soll die Software alle Aspekte der Instandhaltungsarbeit unterstützen.

Audits und Einhaltung von Vorschriften

Es kann schwierig sein mit Audits Schritt zu halten, wenn es Compliance-Vorschriften von lokalen, regionalen, staatlichen, nationalen und weltweiten Behörden gibt. Ein CMMS-System hingegen erzeugt den digitalen Papiernachweis, den die meisten Compliance-Audits verlangen, um festzustellen, wie effektiv ein Unternehmen alle relevanten Kriterien befolgt hat. Normen für Gesundheit und Sicherheit, Informationstechnologie, Energie- und Umweltmanagement sowie Qualitätsmanagement sind nur einige Beispiele, die für eine Vielzahl von Branchen gelten.

Exkurs: Instandhaltungsmanagement

Instandhaltungsmanagement – Definition

Das Instandhaltungsmanagement ist eine Leitungsfunktion und hat die Aufgabe Planung, Organisation und Prozesse der Instandhaltungsorganisation zu koordinieren und durch geeignete Kontrollmechanismen eine Zielerreichung im Sinne der übergeordneten Instandhaltungsstrategie sicherzustellen.

Primär geht es beim Instandhaltungsmanagement darum, den Werterhalt technischer Systeme durch sachgerechte Instandhaltungsmaßnahmen sicherzustellen. Die Optimierungszielgrößen orientieren sich an denen des Produktionssystems.

Organisation des Instandhaltungsmanagements

Die Aufbauorganisation des Instandhaltungsmanagements kann unterschiedlich geregelt sein. Folgende Organisationsformen sind häufig anzutreffen:

  • Integration von Instandhaltungsaufgaben in Fachabteilungen und Produktionsbereichen
  • Eigene Abteilung „Instandhaltung“
  • Mischform in einer unternehmensspezifischen Matrix-Organisation

Die Prozessorganisation orientiert sich entweder am Produktionsprozess oder es werden eigenständige Instandhaltungsprozesse eingeführt.

Instandhaltungsmanagement und Instandhaltungssoftware (CMMS)

Die Auf- und Ablauforganisation hat großen Einfluss auf die Anforderungen für die Auswahl einer geeigneten Instandhaltungssoftware (CMMS). Gerade wenn Aufgaben des Instandhaltungsmanagements durch Querschnittsfunktionen wahrgenommen werden, sollten Systembrüche vermieden werden, um effiziente Prozesse zu ermöglichen.

Integration von CMMS und Instandhaltungssoftware

Bei der Auswahl eines CMMS ist nicht nur der benötigte Funktionsumfang entscheidend, sondern auch die Integration in die bestehende Systemlandschaft.

Vorteile isoliertes CMMS

  • maximale Anpassungsfähigkeit
  • Konzentration auf individuelle Anforderungen und Vorgaben

Nachteile isoliertes CMMS

  • hoher Aufwand für Datenbereitstellung und Implementierung
  • höhere Pflegekosten

Vorteile Schnittstellenlösung

  • gute Abbildung der Instandhaltungsanforderungen
  • Nutzung relevanter KPIs in angebundenen Drittsystemen

Nachteile Schnittstellenlösung

  • Testaufwand im Falle von Updates
  • Synchronisierung des Datenbestandes

Vorteile Erweiterung

  • hohe Integration in die Geschäftsprozesse
  • Vermeidung redundanter Daten
  • einheitliche Bedienoberfläche

Nachteile Erweiterung

  • teilweise funktionale Einschränkungen
  • geringere Anpassungsfähigkeit

Anbieterübersicht CMMS und Instandhaltungssoftware

Bei der automatischen Wartung von Wirtschaftsbetrieben und ihren Einrichtungen sowie in Verwaltungen spielt CMMS (Computerized Maintenance Management System) eine immer größere Rolle. Im Folgenden stellen wir die bekanntesten Hersteller und ihre Software-Lösungen für die innerbetriebliche Automation vor.

TOM CMMS hilft dabei alle Arten von prüf- und wartungsbedürftigen Objekten und deren Prozesse im Blick zu behalten und auch Verträge, Datenblätter, Prüfvorschriften, Mitarbeiterberechtigungen und andere für Sie wichtige Dokumente zu verwalten. Dadurch werden effiziente und transparente Prozesse ermöglicht.

  • Modularer und skalierbarer Aufbau
  • Anwendungsorientierte Zusammenstellung der Modulbausteine

 

Das TOM CMMS wird von der Firma M.O.P. entwickelt und bietet auch individuelle Anpassungen der Software an. 

Die FAKOS Instandhaltungssoftware hilft dabei, jederzeit den Überblick über alle Maschinen, Anlagen und Prozesse zu behalten und Qualität und maximale Verfügbarkeit der Anlagen sicherzustellen.

  • Integrierte Bewertungs- und Kontrollmechanismen
  • Branchenmodule und Features für spezielle Anwendungsfälle

Die Fakos Instandhaltungssoftware wird von der Ingenieurgesellschaft IGF entwickelt. Je nach Schwerpunkt eignet sich die Software sowohl für industrielle Fertigungsprozesse als auch für das Facility Management insgesamt.

WERKBLiQ hilft dem Anwender, sich wiederholende Aufgaben mit unserer Wartungssoftware zu automatisieren und so den Überblick zu behalten. So haben Sie den Kopf frei für die wirklich wichtigen Dinge bei der Arbeit, egal ob als Maschinenbauer, Maschinenbediener oder Servicetechniker.

  • Zentrale Verwaltung von Maschinen- und Anlagendaten in einem System, immer im Blick.
  • Dokumentation aller Tätigkeiten
  • Digitale Bibliotheksfunktion speichert alle Dokumente an einem zentralen Ort
  • Terminerinnerung und vordefinierte Checklisten 

WERKBLiQ ist ein Coporate Startup des Werkzeugmaschinenherstellers DMG Mori. Das Entwicklerteam zeichnet sich auch für das KUndenportal von DMG Mori verantwortlich.

MAIN-TOOL ist eine Instandhaltungssoftware, die sich insbesondere durch die Darstellung von Serviceprozessen in Microsoft Dynamics 365 auszeichnet. Als von Microsoft zertifiziertes Produkt ist MAIN-TOOL vollständig in Microsoft Dynamics integriert. In Serviceprozessen kann MAIN-TOOL auf Stammdaten wie Einkaufs-, Lager-, Ressourcen- oder Projektmodule zugreifen und den Service effizient organisieren.

  • Überwachung von Maschinennutzung, Zustand, Zuverlässigkeitsparametern, Maschinenkalibrierung und Maschinenkosten
  • Unterstützt auch das Ersatzteilmanagement, die Materialwirtschaft, das Ressourcenmanagement, den technischen Einkauf oder das Vertragsmanagement
  • Erprobte Lösung für Instandhaltung und Betriebsführung

Die GLI Business Solutions GmbH entwickelt und implementiert seit 1983 Instandhaltungssysteme. Das Produkt MAIN-TOOL ist eine effiziente, dedizierte Service- und Wartungslösung für mittelständische Unternehmen. Ihre Systeme werden von mehr als 500 Unternehmen weltweit eingesetzt. Sie digitalisieren die Prozesse der Kunden mit modernster Technologie. MAIN-TOOL ist als klassische lokale oder Cloud-Version verfügbar.

HippoCMMS verfügt über alle wesentlichen Module und Funktionen, die Sie benötigen, um die meisten Wartungsvorgänge zu rationalisieren: Portal für Wartungsanfragen, On-Demand-Auftragsverwaltung, vorausschauende Wartung, Bestandsverwaltung, Flottenwartung, mobile Auftragsverwaltung sowie Tools zur Berichterstellung und Datenextraktion. Jedes Abonnement kann von einer unbegrenzten Anzahl von Benutzern verwendet werden.

  • Flexible Wartungsmanagementlösungen für eine Vielzahl von Branchen
  • Dashboard zur Verwaltung von Arbeitsabläufen gemäß dem Grundriss
  • Übersichtliche Bestandsverwaltung

HippoCMMS wird iOffice entwickelt. Das texanische Softwareunternehmen hat sich auf administrative Auftragssteuerung und Instandhaltungslösungen fokussiert.

Fiix stellt eine benutzerfreundliche, intelligente Wartungsmanagementsoftware bereit, mit der Unternehmen ihre Wartungsabteilungen organisieren und Daten in umsetzbare Erkenntnisse umwandeln können. Die mandantenfähige Cloud-Lösung

  • Überwachen und optimieren Sie die Anlagenleistung
  • Wartungsdaten einfach erfassen, analysieren und verarbeiten
  • Einfaches Erstellen, Abschließen und Verfolgen von Arbeitsaufträgen

Fiix ist eine Instandhaltungssoftware, die von Rockwell Automation entwickelt wird. In die Entwicklung dürften somit auch viele Erfahrungswerte aus dem Bereich der Automatisierungstechnik eingeflossen sein.

UpKeep ermöglicht es Benutzern, benutzerdefinierte Arbeitsaufträge für eine Vielzahl von Zwecken zu erstellen, beispielsweise um Checklisten und Messwerte zu erstellen. Durch Vorlagen, Dateien, Bilder und andere Formularelemente und Details können Aufgaben hinzugefügt werden, und Anwender können Arbeitsaufträge basierend auf ihrer Dringlichkeit priorisieren. Arbeitsaufträge und Rechnungen können im PDF-Format erstellt und per E-Mail versendet oder gedruckt werden. Asset-Daten können aus bestehenden Datensätzen in UpKeep importiert werden, um sie zu Arbeitsaufträgen hinzuzufügen. Benutzer können wiederkehrende vorbeugende Wartungspläne erstellen und einzelne Teile für bestimmte Arbeitsaufträge reservieren oder planen. Der Bestand kann nach Standort verwaltet werden. Die Nachverfolgung des Teileverlaufs ermöglicht es Benutzern, zu sehen, wo jedes Teil verwendet wurde.

  • Automatische Push-Benachrichtigung
  • Echtzeitüberwachung durch Integration von Sensoren
  • Definition von Trigger-Ereignissen, als Auslöser für Instandhaltungsmaßnahmen

 

Das Start-Up UpKeep hat einen steilen Aufstieg hingelegt und konnte viel Kapital in verschiedenen Finanzierungsrunden einsammeln. Von der Gründung im Jahr 2017 bis heute wird die Software kontinuierlich weiterentwickelt.

MaintainX ist ein webbasiertes CMMS-Tool, das auf mobilen Geräten verwendet werden kann. Diese Software zielt darauf ab, den Abschluss zu verbessern und die Teamkommunikation zu stärken. Es kann von Betriebsteams in kleinen und großen Unternehmen verwendet werden. Diese Lösung ermöglicht es Benutzern, eine unbegrenzte Anzahl von Assets zu verfolgen und unzählige Arbeitsaufträge zu erstellen.

  • Asset-Tracking und Zustandsüberwachung
  • Benutzerdefinierte Vorlage
  • Echtzeit-Updates zu Arbeitsaufträgen

MaintainX wurde im Oktober 2018 gegründet. Das in San Francisco ansässige Team ist bestrebt, Unternehmen mit benutzerfreundlicher mobiler Software auszustatten.  

ManWinWin ist eine Wartungsmanagementsoftware, die Unternehmen dabei unterstützt, die Vermögenswerte von Kraftwerken, Industrieanlagen, Universitäten, Häfen und Regierungsbehörden zu verfolgen, zu organisieren, zu reparieren und zu verwalten. Es enthält eine Smart-Tags-Webanwendung, mit der Kunden Wartungsanfragen einreichen, Probleme melden und den Fortschritt in Echtzeit mithilfe von QR-Codes und NFC-Tags verfolgen können. Techniker können die App auch verwenden, um zugewiesene Aufgaben anzuzeigen und die Ressourcennutzung, Arbeitszeiten oder Dienste von Drittanbietern zu protokollieren.

  • Kontrollieren Sie die Wartungskosten und verfolgen Sie Ihre gesamte Servicehistorie.
  • Tägliche, vorbeugende und korrigierende Arbeit mit Warnungen

 

ManWinWin Software (Navaltik Management Ltd.) ist ein portugiesisches Ingenieur- und Beratungsunternehmen, das 1981 gegründet wurde. Das Unternehmen ist auf das Management und die Organisation der Instandhaltung spezialisiert und entwickelt und implementiert die bekannte Maintenance Management Software (CMMS) ManWinWin

Die Software verwaltet das gesamte Management der Wartungen in einem Wartungseditor. Hier hat der Kunde Zugriff auf alle Trigger, die Zuständigkeiten, den Zeitaufwand und die jeweiligen Prioritäten der Aufgaben. Der Instandhaltungsmanager verbessert die Planung und bietet außerdem Möglichkeiten für die eigenständige Durchführung der Events, denn der Anwender kann auch eigene Aufgaben anlegen,

Besonderes Merkmal von symmedia ist die Win-Win-Servicestrategie. Auf der einen Seite hat der Anwender jederzeit einen Überblick über den Wartungsbedarf seiner Anlagen und führt Wartungen wie gesagt auch selber aus. Darüber hinaus aber erhält der Hersteller der Maschinen ebenfalls alle Daten. Je nach Fortschritt der Nutzung bietet er dann einen entsprechenden Service an und stellt zum passenden Zeitpunkt Ersatzteile bereit. Darüber hinaus enthält die Software die üblichen Funktionen wie eine Archivierung mit Quittierfunktion und eine automatische Bestellung von Ersatzteilen.

  • Einbindung des Software.Unternehmens in einen Maschinenbaukonzern
  • Unmittelbare Kommunikation zwischen Nutzer und Hersteller über die Instandhaltungssoftware
  • Ständiger Kontakt mit den Anwendern über ein aktives Kundennetzwerk

Bereits seit 1997 entwickelt das Software-Unternehmen Lösung für den Maschinenbau. Peter Barkowsky gründet den Betrieb gemeinsam mit bekannten Bielefelder Unternehmen wie Dr. Oetker die symmedia GmbH. Die Kundschaft verteilt sich inzwischen auf mehr als einhundert Länder. Im September 2017 wurde der Betrieb Teil des Maschinenbauers Georg Fischer (GF) in der Schweiz. Mit seiner Kompetenz in Digitalisierungen konzentriert man sich nun auf Lösungen für den Anlagen- und Maschinenbau im GF-Konzern. Die Georg Fischer AB sitzt mit einem Umsatz von 3,5 Mrd. Euro im schweizerischen Schaffhausen. Bereits seit etlichen Jahren ist seine Maschinenbausparte Kunde von symmedia. Als Teil des Maschinenbau-Konzerns hat symmedia bessere Möglichkeiten, für seine Kundschaft auch international präsent zu sein. Die AG bietet außerdem eine Sicherheit für zukünftige Investitionen. Denn wenigstens 35 Prozent des Umsatzes gehen in Weiterentwicklungen der Software.

Leistungsprozesse und wachsende Aufgaben in der Verwaltung stellen immer höhere Anforderungen an ein CMMS. Mit der Software GS-Service von GreenGate verfügt der Anwender über ein umfangreiches Instrument, um die Prozesse organisiert abzuwickeln. Die Plattform ist multi-userfähig, modular konstruiert und bietet eine hohe Benutzerfreundlichkeit. Implementiert sind das Management von Aufträgen und Dokumenten, die Verwaltung von Terminen und die gesteuerten Prozesse. Auch die Verantwortlichen für die Sicherheit der Mitarbeiter erfahren mit dem HSE/PSA-Modul eine umfangreiche und wirksame Unterstützung. Erfasst werden wiederkehrende Schulungen wie medizinische Grunduntersuchungen, Brandschutzübungen sowie Erste-Hilfe-Kurse. Die GS-Software dokumentiert die erfolgten Maßnahmen, weist auf Termine hin und benachrichtigt automatisch den Mitarbeiter und den Verantwortlichen im Betrieb, wenn eine Auffrischung von Kursen und Zertifikaten erforderlich wird. Die persönliche Schutzausrüstung (PSA) erfordert eine regelmäßige Überprüfung auf ihre Arbeitssicherheit durch entsprechend ausgebildetes Personal. GS dokumentiert der Ergebnisse einer Prüfung und gibt die Betriebsmittel nach erfolgreichem Test automatisch frei. Jedem Beschäftigten ist eine PSA fest zugewiesen, er kann sein Profil und den aktuellen Stand der Prüfung jederzeit einsehen sowie den nächsten Prüftermin erfahren. Das System bietet außerdem Unterstützung bei der jährlichen Sicherheitsüberprüfung von Werkzeugen sowie Hilfsmitteln, vom Mehrfachstecker bis zu LKWs, Schiffen und Helikoptern.

  • Ökologische Ausrichtung des Unternehmens
  • Separates Modul zur Gewährleistung der Arbeitssicherheit
  • Sehr viel Feedback der Anwender, umfangreiche Referenzen

Die Standorte des Unternehmens befinden sich seit mehr als 20 Jahren in der Schweiz und Deutschland. Seine Kundschaft setzt sich aus Vertretern der produzierenden Industrien wie dem Automobil-Sektor oder der Lebensmittel-Branche zusammen. Seit 2000 ist das Portfolio auch für die Energiewirtschaft interessant, vor allem bei Entsorgern oder der Windenergie. Über 350 Kunden mit mehr als 4 500 Beschäftigten sind bereits in die Nutzung involviert, der regelmäßige Austausch mit den Partnern gewährleistet die Aktualität der Softwarekomponenten. In der Liste der Referenzen finden sich so bekannte Namen wie der Autobauer Ford, die Bundesstadt Bonn, die Landessperrenverwaltung des Landes Sachsen und etliche Versorger wie die Rhein-Sieg Netz GmbH. Der Anbieter wirbt mit einer Reduzierung der Stillstandzeiten, wenn sie durch eine Instandhaltung bedingt sind, um acht Prozent. Beim Einkauf, bei Investitionen oder Reparaturen ergeben sich Einsparungen von 12 Prozent. Auch in anderen Bereichen profitiert der Kunde von deutlichen Vorteilen, wie bei der Reduzierung der Lagerbestände von Ersatzteilen oder beim Überstundenabbau. Die Anlagen sind beim Einsatz der GreenGate-System erheblich effizienter. So erhöht sich die Verfügbarkeit der eingebundenen Elemente um acht Prozent. Der Betrieb verfügt über eine eigene Photovoltaikanlage von 153 Quadratmetern und erzeugt die notwendige Energie für ihre Aktivitäten selber und versorgt auch die Firmenfahrzeuge mit Strom. GreenGate fühlt sich dem Regionalitäts-Prinzip verpflichtet, verkürzt sein Transportwege und arbeitet ständig an seiner Klimabilanz.

Das modular konzipierte System bedient alle Anforderungen einer digitalisierten Instandhaltung. Die Schnittstellen kommunizieren mit den gängigen ERP-Systemen wie auch mit Komponenten unter BDE, MES und OPC. isproNG adressiert das aktuelle Thema „Industrie 4.0“ ebenso wie alle Aspekte einer „vorausschauenden Instandhaltung“. Das CMMS ist selbstlernend, individuell skalierbar und eignet sich sowohl für den Großbetrieb als auch für kleinere Unternehmen. Ob Führungskraft, technischer Einkäufer oder Auftragsplaner, Instandhalter, Melder oder der externe Service, der Nutzer findet immer das jeweils passende Modul für seinen Arbeitsbereich. Das Webportal bietet zunächst eine Auftragsübersicht. Im Meldungsbereich finden sich alle Störungen, die über das Inter- oder Intranet eingehen. In der Rubrik „Aufträge“ legt der Anwender die notwendigen Arbeiten fest, bearbeitet sie und erhält automatisch eine Berechnung der erwarteten Reaktions-, aller Ausfall- sowie Reparaturzeiten. Den Aufträgen ordnen sich die benötigten Ersatzteile automatisch zu einschließlich der zeitweisen Entnahme und der Rückbuchung. Mehrere Tätigkeiten werden gemeinsam abgeschlossen und durch die Software selbständig in das Journal übernommen. Die zugehörige App ist für die Betriebssysteme Android, Apples iOS sowie Windows (UWP) erhältlich. Das Einbinden von Wearables sowie Datenbrillen wird auf diese Weise zu einer weiteren Option. Die App erfasst Störmeldungen, übernimmt sie in einen Auftrag mit anschließender Bearbeitung und Dokumentation. Mit Push-Nachrichten informiert das Programm den zuständigen Anwender. Mit der 1-Click-Funktion werden Bilder oder Videos in den Vorgang eingebunden. Integriert sind das Ersatzteilmanagement und die Kommissionierung, ebenso die Inventur. Der Nutzer hat Zugriff auf alle Kontakte zu Personen und Firmen, auch per Anruf, SMS und E-Mail.

  • Berechtigungen und Bearbeitungsansichten individuell erstellbar
  • Leistungsnachweise und Dokumentationen auch bei externer Montage
  • Nur wenige Workstations, damit reduzierte Kosten und verkürzte Wege und Zeiten

Das Unternehmen aus Österreich verweist auf seine weltweit 5 000 Anwender in den Bereichen Produktion, Facility und Logistik. Im Vordergrund bei der Softwareentwicklung stehen Benutzerfreundlichkeit, Transparenz der Maßnahmen, Optimierung und Steuerung. Es vertreibt seine Produkte vor allem in Österreich und Deutschland, aber auch in anderen Ländern Europas wie Großbritannien. Schwerpunkte sind Lösungen für Produktion und Industrie in den Branchen Chemie, Bau, Lebensmittel, Automobile sowie Logistik und Handel.

Die Instandhaltungssoftware MAGPlan ist in drei Versionen erhältlich. Außer der Vollversion bietet die softfolio hekatec GmbH eine Web-Erweiterung und eine eingeschränkte Variante (MAGPlanLite) an. MAGPlan unterstützt den Anwender bei der Instandhaltung seiner Anlagen und Maschinen. Durch die automatisierte Inspektion, Instandsetzung und einen beschleunigten Informationsaustausch zwischen den Komponenten erhöht sich die Effizienz der betrieblichen Abläufe. Das modulare System enthält unter anderem die Teilbereiche „Allgemeine Projektplanung“, „Betriebsmittelverwaltung“, „Prüfpläne“ und „Externe Reparaturen“. Auf Mobilfunkgeräten verfügt das Programm über die Funktionalitäten „Rückmeldungen“, „Störmeldungen“, „Lagerbewegungen“ und „Materialsuche“. Möglich ist die Zusammenfassung von Einzelgeräten in Gruppen, für die alle erforderlichen Aufgaben in einem Wartungsplan vorgesehen und ausgeführt werden.

  • Einfache, kundenfreundliche Bedienung
  • Verschiedene Versionen erhältlich
  • Umfassende Diagnostik und Instrumentalisierungen

Das IT-Unternehmen besteht seit 2004 und ging aus einem Zusammenschluss der ausgegliederten Software-Abteiligung von Schillinger & Partner mit der Firma Heinz Kalmbach hervor. Haupttätigkeitsfeld ist die Software-Entwicklung für Anwendungen in der Instandhaltung und Wartung, für die prozessorientierte Lenkung von Dokumenten, in der Ressourcenplanung, Warenwirtschaft und Anwendungen für den Online-Betrieb. Das Spektrum der angebotenen Software-Lösungen reicht von simplen Tools bis zu komplexen Branchenlösungen. Eine weitere Dienstleistung des Unternehmens ist die Softwareentwicklung. Aufgrund langjähriger Erfahrung in diversen Bereichen sowie mit unterschiedlichen Entwicklungskomponenten und Programmiersprachen entstand eine hohe Expertise, die das Unternehmen seinen Kunden in enger Zusammenarbeit zur Verfügung stellt.

Eine komplette Marktübersicht finden Sie in der Liste CMMS und Instandhaltungssoftware.

Laut verschiedenen Analysen wird erwartet, dass sich die Enterprise Asset Management-Branche von 2020 bis 2026 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 8,7 Prozent entwickelt und von einem Markt von 3,3 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 auf einen Markt von 5,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 wächst.

Der laufende Übergang von traditionellen Asset-Management-Methoden zu aktueller Asset-Management-Software und -Technologie treibt diesen Anstieg voran. SaaS-basierte CMMS-Lösungen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, da sie es Unternehmen mit begrenzten Ressourcen ermöglichen, einen 360-Grad-Überblick über die Anlagen zu erhalten und gleichzeitig die Kosten zu senken und die Flexibilität zu erhöhen.

Für 2022 und das folgende Jahrzehnt ist ein Trend zu präventiven und vorausschauenden Wartungslösungen zu erwarten, um unerwartete Ausfallzeiten zu verringern, die Lebensdauer von Anlagen zu erhöhen, Kosten zu senken, die Arbeitseffizienz zu verbessern und die Sicherheit zu fördern. Dies wird durch eine Fülle von Geschäftsdaten und praktischen Erkenntnissen für Prozessänderungen vorangetrieben, die CMMS-Software schaffen kann.

Auch die Integration von Augmented Reality-gestützten Inspektionsabläufen schreitet immer weiter voran und macht eine visuelle Zustandsüberwachung um einiges genauer. Hierzu wird ein Bauteil mit einem mobilen Kamerasystem vermessen und mit den CAD-Daten des digitalen Zwillings abgeglichen. Im Sinne einer durchgängigen Dokumentation sollten derartige Funktionen in Zukunft entweder von der Instandhaltungssoftware bereitgestellt oder nahtlos integriert werden können.

Ein mobiles CMMS-System ist kein neues Konzept, aber es wird erwartet, dass es bis 2022 wächst und sich anpasst. Vor der Pandemie war ein mobiles System auf dem Weg, ein Industriestandard zu werden, aber jetzt erkennen immer mehr Unternehmen, was für ein wunderbares Werkzeug es sein kann. Mobile Lösungen ermöglichen eine vereinfachte Datenerfassung in Echtzeit direkt an der Quelle, sei es eine aktive Produktionsstätte oder eine Anlageninstallation im Werk eines Kunden. Zuverlässige und zeitnahe Daten können Unternehmen helfen, bessere und fundierte Entscheidungen zu treffen. Die Verfügbarkeit kostengünstiger mobiler Geräte sowie die Vorteile, die anlagenintensive Unternehmen aus einer zunehmend mobilen Kultur ziehen können, treiben die Verbreitung von mobilen Systemen voran. In der Praxis bedeutet mobiles System, dass die Benutzer keine Arbeitsaufträge mehr ausdrucken und mit sich herumtragen müssen, was zu weniger Papierabfall führt.

Es gibt keine Papierstapel oder überfüllten Schränke mehr. Die Mitarbeiter sind heute daran gewöhnt, ein Telefon mit sich zu führen, und da die Wartung über eine App gesteuert werden kann, müssen sie nicht mehr zum Drucker gehen, um unterwegs Informationen abzurufen. Das Wartungspersonal kann das Durcheinander von Papierarbeitsaufträgen, Garantien, Kaufbelegen, Schulungshandbüchern und anderen Dokumenten reduzieren. Viele Endbenutzer in der Instandhaltung sind mit den neuen Technologien nicht vertraut. Trotz dieses Kompetenzdefizits haben sich mobile Plattformen als effiziente Methode erwiesen, um die Akzeptanz der Mitarbeiter zu gewinnen.

Kriterien zur Auswahl eines CMMS Systems

Bei der Auswahl und Implementierung eines effizienten Systems müssen funktionale und technologische Überlegungen berücksichtigt werden. Da sich ihre Funktionen überschneiden, können Anbieter und Anwender die Begriffe CMMS-Software und EAM in diesem Zusammenhang synonym verwenden. Die Bewältigung wachsender Datenmengen ist eine der wichtigsten funktionalen Fragen. Wichtig ist auch die Verknüpfung von Beschäftigungs- und Entwicklungsressourcen mit dem Asset Management. Schließlich ist es notwendig, CMMS- und EAM-Abläufe zu modernisieren, und einige Unternehmen müssen sich erst noch von veralteten Systemen und Tabellenkalkulationen für wichtige EAM-Aufgaben wie die Verwaltung von Reparaturaufträgen, die Arbeitsplanung und die Auswahl von Ersatzteilen oder Reparaturen lösen.


Eine frühzeitige Untersuchung erspart den Unternehmen viel Zeit, Geld und Ärger, da sie sicherstellt, dass die Firma über ein System verfügt, das sowohl den derzeitigen Anforderungen als auch den künftigen Wünschen und Erwartungen entspricht.


Der erste Schritt bei der Auswahl eines Systems, das den Anforderungen und dem Budget gerecht wird, besteht darin, die internen Prozesse des Unternehmens zu untersuchen, damit die Ziele und die Vorgaben festgelegt werden können. Dafür muss mit dem Instandhaltungsteam gesprochen werden, das sich mit all den täglichen Aufgaben und Krisen befasst.
Unternehmen gibt es in vielen Formen und Größen, und CMMS können für Unternehmen jeder Größe und in jedem Sektor geeignet sein. Von kleinen Unternehmen, die eine einfache CMMS-Lösung suchen, die nicht mit überflüssigen Funktionen überladen ist, bis hin zu mittleren und großen Unternehmen, die ein leistungsfähigeres System benötigen. CMMS-Software ist anpassungsfähig, und die Anbieter bieten eine Vielzahl von Lösungen an, die den Anforderungen von Unternehmen jeder Größe gerecht werden. Die folgenden Vorschläge können bei der Suche helfen, aber das Wichtigste ist, dass ein wachsendes Unternehmen nicht in eine Software investieren sollte, die nicht skalierbar ist und dadurch schnell über den Kopf wachsen kann und wird. Das Projektteam muss sich zusammensetzen und prüfen, welche Funktionen heute benötigt werden, welche Funktionen in Zukunft genutzt werden möchten und welche Funktionen zwar wünschenswert wären, aber derzeit nicht benötigt werden. Gemeinsam mit dem Instandhaltungsteam wird eine Liste erstellt, damit bei einem Treffen mit einem Anbieter eine CMMS-Softwarelösung gefunden werden kann, die zu dem jeweiligen Budget des Unternehmens passt und alle derzeitigen und zukünftigen Anforderungen erfüllt.

Zusammenfassung

Die Instandhaltungstechniken haben sich im Laufe der Zeit erheblich weiterentwickelt, wobei sich die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass eine vorbeugende Instandhaltung die Lebensdauer der Anlagen verlängern, die Produktivität steigern, die Gesamteffizienz verbessern und die Instandhaltungskosten in einer Weise senken kann, wie dies bei einer reaktiven Instandhaltung nicht möglich ist. Die Instrumente zur Verwaltung dieser Techniken haben jedoch nicht immer Schritt gehalten. Bis vor kurzem waren die meisten Wartungsteams auf Excel-Tabellen und ältere Wartungstools angewiesen. Leider sind diese Taktiken nicht mehr effektiv, da der Wettbewerb auf dem Markt zunimmt und die Teams mit höheren Produktionsquoten konfrontiert werden. Instandhaltungsteams stehen mehr denn je unter dem Druck, den Output zu optimieren und gleichzeitig die Kosten zu senken, ganz zu schweigen von der Aufrechterhaltung einer guten Mitarbeitermoral. An dieser Stelle kann CMMS-Software sehr hilfreich sein. Mit Wartungsmanagement-Software können Wartungsarbeiten an einem Ort geplant, organisiert, verfolgt und optimiert werden.


Ein CMMS-System unterstützt Unternehmen bei der Verfolgung der Instandhaltung ihrer Anlagen und der damit verbundenen Wartungskosten, mit dem Ziel, die Lebensdauer einer Anlage zu möglichst geringen Kosten zu verlängern. Dabei kann es sich um eine einzelne Anlage oder eine Reihe von Gebäuden handeln oder darum, eine Gruppe von Geräten oder andere Maschinen in gutem Zustand zu halten. CMMS-Systeme und Enterprise Asset Management (EAM)-Systeme sind untrennbar miteinander verbunden, und die Begriffe werden häufig synonym verwendet. CMMS hingegen ist eine Abteilungsanwendung, die von den Wartungsabteilungen genutzt wird, während ein EAM-System unternehmensweit eingesetzt wird. Eine CMMS-Software wird eingesetzt, um die Lebensdauer von Sachanlagen zu verlängern. Im Gegensatz dazu verwaltet eine EAM-Softwareanwendung alle Vermögenswerte eines Unternehmens, einschließlich der Sachanlagen und der digitalen Vermögenswerte.

Quellen

Häufige Fragen – CMMS und Instandhaltungssoftware

Welche Aufgaben übernehmen CMMS, Instandhaltungssoftware und Wartungssoftware?

Die oben genannten Systeme vereinfachen Planungsaufgaben und übernehmen eine Steuerungsfunktion im Zusammenhang mit der Durchführung von Wartungstätigkeiten. Folgende Themenbereiche werden in der Regel abgedeckt:
● Dokumentation des Lebenszyklus von Maschinen und Anlagen
● Verwaltung von Ressourcen und Arbeitsplänen
● Durchführung von Audits und Verfolgung der Einhaltung von Vorschriften
● Vorbeugende Instandhaltung und Zustandsüberwachung
● Berichterstellung und Visualisierung
● Terminüberwachung

Welche Reports und Berichte sollte ein CMMS erzeugen können?

Eine gute Instandhaltungssoftware sollte Stillstandzeiten analysieren und die KPIs Mean time to repair (MTTR) und Mean time between failure (MTBF) auswerten können. Hilfreich sind darüber hinaus weitere statistische Analyseverfahren, die auf gängigen Wahrscheinlichkeitsfunktionen basieren. Sämtliche Abweichungen vom gewünschten Soll-Zustand sollten sowohl in zeitlicher, als auch in qualitativer Hinsicht ermittelt werden können.

Wie unterstützt ein CMMS beim Instandhaltungscontrolling?

Ein CMMS unterstützt bei der Analyse sämtlicher Produktionsmittel und ermöglicht detaillierte Auswertungen im Hinblick auf Kosten, Leistung und Qualitätsparameter.

Wie unterstützt ein CMMS und Instandhaltungssoftware bei der präventiven Instandhaltung?

Für die Umsetzung einer präventiven Instandhaltungsstrategie ist entscheidend, dass alle Arbeiten zeit- und zustandsabhängig durchgeführt werden. Die Instandhaltungssoftware bzw. CMMS übernimmt hierbei alle Terminierungs- und Überwachungsaufgaben.